Gefährdet sind vor allem größere Hunderassen. Oft hat der Hund kurz nach einer üppigen Mahlzeit ausgelassen gespielt oder war starkem Stress ausgesetzt. Eine verzögerte Entleerung des Magens kann ebenfalls zur Entstehung beitragen.
Der Hund ist unruhig, versucht erfolglos, sich zu erbrechen, und zeigt zunehmend Atemnot. Der aufgegaste Magen ist kurz hinter dem Rippenbogen als riesiger harter Ballon zu spüren. Besteht bereits ein Kreislaufschock, bricht der Hund zusammen, seine Schleimhäute sind blass und die Gliedmaßen kalt.
Suchen Sie schnellstmöglich einen Tierarzt oder eine Tierklinik auf. Das Leben des Hundes ist oft nur durch eine sofortige Operation zu retten. Erste Hilfe durch den Besitzer ist hier verlorene Zeit.
Anfällige Hunde sollten die Tagesration auf zweimal verteilt bekommen und sich nicht unmittelbar nach dem Füttern wälzen oder herumtoben. Damit die Magendrehung sich nicht unbemerkt nachts entwickeln kann, sollte die Fütterung nicht zu spät am Abend stattfinden.