Jedes Alter kann betroffen sein, besonders gefährdet sind aber junge Welpen, insbesondere, wenn sie nicht gegen Parvovirose geimpft sind. Doch auch bei geimpften Hunden kann es immer wieder einmal zu einer Erkrankung kommen.
Wässriger, zum Teil auch blutiger Durchfall sind stets ein Alarmzeichen. Oft kommt Erbrechen hinzu, die Hunde werden immer matter und können sich kaum noch auf den Beinen halten.
Am wichtigsten ist die Flüssigkeitszufuhr, am besten durch intravenöse Infusionen beim Tierarzt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Patienten nicht zu stark auskühlen. Meist ist ein mehrtägiger Aufenthalt in der Tierklinik mit intensivster Betreuung auch über Nacht erforderlich, um die Welpen zu retten.
Hundewelpen aus gefährdeten Beständen sollten mehrmals und frühzeitig gegen Parvovirose geimpft werden, am besten ab der 5.-6. bis zur 18. Lebenswoche in drei- bis vierwöchigen Abständen.
Zusätzlich sind penible Sauberkeit und Desinfektionsmaßnahmen erforderlich, da das Virus sehr stabil ist und sich neue Würfe sonst leicht anstecken können. Bei geringem Infektionsrisiko reicht
die Impfung in der 12.-15. Woche.